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Fairer Prozess ist besser als kurzer Prozess, oder?

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Blue-Ocean-Strategy, Ideenmanagement, Methoden & Tools

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WAS IST EIN FAIRER PROZESS?

Der faire Prozess fängt bereits bei der Strategieformulierung an und beinhaltet „die drei E-Prinzipien gerechter Prozesse“ (The Three E Principles of Fair Process). Diese drei Elemente Einbeziehung, Erklärung und Eindeutigkeit verstärken sich gegenseitig. Es ist sehr wichtig, dass alle Beteiligten vom obersten Chef, über die Führungskräfte bis zu den Mitarbeitenden diese Elemente achten.

EINBEZIEHUNG

Einbeziehung bedeutet, dass jeder Einzelne an den strategischen Entscheidungen und den Auswirkungen die sich für ihn persönlich ergeben, beteiligt werden. Jede Meinung ist gefragt. Um die Stichhaltigkeit und die scheinbaren Vorteile der Ideen der anderen zu widerlegen. Die Unternehmensführung bringt so zum Ausdruck, dass die Ansichten jedes Einzelnen respektiert werden. Ablehnung ist erlaubt und sogar erwünscht, denn so denken alle schärfer und klarer und kommen so zu mehr Erkenntnissen. Die Einbeziehung führt zu besseren strategischen Entscheidungen und zu größerem Engagement aller, die an der Umsetzung beteiligt sind.

ERKLÄRUNG

Erklärung heißt, dass alle Beteiligten und Betroffenen verstehen müssen, warum die strategischen Entscheidungen gerade so gefällt werden. Wenn man den Mitarbeitern erklärt, auf welchen Grundlagen die Entscheidungen basieren, gibt man ihnen die Gewissheit, dass die Führungskräfte ihre Meinung beachten und ihre Entscheidung unvoreingenommen im Gesamtinteresse des Unternehmens gefällt haben. Solche Erklärungen ermöglichen es den Beschäftigten, den Absichten der Manager auch dann zu vertrauen, wenn ihre eigenen Ideen abgelehnt wurden. Außerdem dienen sie als starke Feedback-Schleife, die das Lernen verstärkt.

EINDEUTIGKEIT

Eindeutigkeit bei den Erwartungen erfordert, dass die Führung nach der Festlegung der Strategie die neuen Spielregeln klar angibt. Auch wenn die Erwartungen hoch sind, sollten die Beschäftigten unverblümt erfahren, nach welchen Standards man sie beurteilen wird und welche Konsequenzen Versäumnisse nach sich ziehen.

  • Welche Ziele werden mit der neuen Strategie verfolgt?
  • Wie sehen die Etappenziele und Meilensteine aus?
  • Wer ist wofür verantwortlich?

DIE DREI E-PRINZIPIEN

Um Prozessgerechtigkeit zu erreichen, kommt es nicht so sehr auf die neuen Ziele, Erwartungen und Verantwortlichkeiten an sich an. Wichtig ist vor allem, dass sie klar verstanden werden. Wenn die Mitarbeiter nämlich genau verstehen, was man von ihnen erwartet, werden politische Rangeleien und Vetternwirtschaft stark zurückgedrängt und alle können sich auf die Strategieumsetzung konzentrieren.
Aber nur wenn alle drei Kriterien erfüllt sind, kommt es zu einer Prozessgerechtigkeit!

 

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