Generation Facebook meldet sich ab!

Facebook, Instagram, Snapchat, Social Media

Sehen Sie sich in 5 Jahren immer noch auf Facebook oder gehören Sie auch schon zur Generation Instagram und Snapchat? „Facebook stirbt aus“ – das ist das harte Urteil derzeitiger Social-Media Trendsetter.

Dies bestätigt auch eine Studie der Princeton Universität, wonach es bis 2017 zu einer Abwanderung von 80% aller aktuellen Facebook-Nutzer kommt. Diese Behauptung stützen die Forscher auf die Entwicklung der stetig sinkenden Suchanfragen bei Google. Stirbt Facebook etwa schon wieder?

Die bisher prophezeiten Tode, zuletzt im Januar 2014, überstand die Social-Media Plattform mit überragenden Nutzerzahlen. Diese liegen in Deutschland derzeit bei 87%. Fraglich ist jedoch, wie viele User durch Posts, Likes und Kommentare aktiv sind. Die Zahl der inaktiven Nutzer, der sogenannten „Lurker“, steigt. Aktuell dominiert FB noch immer die sozialen Medien, jedoch ist der Anteil der User, die das Netzwerk tatsächlich regelmäßig mit Inhalten füllen, stark gesunken. Nur noch 38% der deutschen User verwenden das soziale Netzwerk aktiv in ihrer Freizeit. 2013 waren es noch 47%, 2012 sogar 58%. Langfristig kann sich der Verlust interessanter Beiträge auch negativ auf die Nutzerzahlen auswirken.

Facebook stirbt – Facebook stirbt nicht. Die eigentliche Frage ist: Für wen?

Die Generation Facebook wird älter. Laut Vergleichszahlen nutzen die 13-34 jährigen FB immer weniger. Bei den Nutzergruppen ab 35 Jahren ist das Gegenteil zu vermerken. Dies hat zur Folge, dass sich auch Inhalte altersentsprechend anpassen. Das einst hippe und coole Kommunikationsportal wird nun zunehmend zu einer Werbeplattform, welche vor allem für Jugendliche immer unattraktiver wird. Dafür rücken Instagram und Snapchat immer mehr in den Fokus der Digital Natives. Vor allem für Teenies ist der Gedanke online mit den Eltern oder sogar den Großeltern vernetzt zu sein eher erschreckend als erfreulich.

Gegen das Hashtag-Game von Instagram und die coolen Snapchat-Filter hat Facebook keine Chance! #instagood #nofilter

Eine gute Alternative zu FB stellt Instagram dar. Diese Plattform überzeugt vor allem durch Nutzerfreundlichkeit, User Experience und einfaches Design. Der Fokus liegt nicht mehr auf nüchternen Informationen, sondern vorrangig auf Bildern und Spaß, was dem Zeitgeist und den Anforderungen der jüngeren Altersgruppen gerecht wird. Auch Snapchat befindet sich aktuell durch die Umsetzung zeitgemäßer Trends auf der Überholspur. Nicht nur Filter und Emojis, sondern auch die begrenzte Anzeigedauer persönlicher Informationen beeindrucken die User.

Ob Facebook den aktuellen Entwicklungen standhält und auch in Zukunft die Nummer 1 der sozialen Netzwerke bleibt, ist fraglich – die Konkurrenz ist stark.