Red vs. Blue – Wo liegen die Unterschiede?

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Blue-Ocean-Strategy

Vergleich Red-Ocean versus Blue-Ocean

Die Bezeichnung „blauer Ozean“ durch Kim und Mauborgne ist neu, die Existenz dieser Ozeane selbst ist es nicht. Sie waren schon immer Bestandteil des Wirt­schaftslebens, da sich die Branchen ständig weiterentwickeln und niemals stagnie­ren. Die Märkte können sich ausdehnen, indem neue Unternehmen hinzukommen und wiederum andere Unternehmen nicht mehr vorhanden sind[1]. So hat es z. B. vor über einhundert Jahren noch keine Automobilbranche, keine Tonträger­branche und auch keine Managementberatung gegeben[2].

Dennoch war das strategische Denken bisher fast ausschließlich auf den Wett­be­werb in den roten Ozeanen gerichtet[3]. Doch in Zukunft werden blaue Ozeane die entscheidenden Wachstumsmotoren sein. Die Chancen in den etablierten Markt­feldern – den roten Ozeanen – schrumpfen ständig[4]. Selbstverständlich wird der Wettbewerb nach wie vor wichtig sein. Die roten Ozeane werden weiterhin zum Leben der Unternehmen gehören. Da das Angebot aber in vielen Branchen die Nachfrage übersteigt, wird es nicht ausreichen, sich dem Konkurrenzkampf um einen Anteil an den schrumpfenden Märkten zu stellen[5]. Unternehmen sollten ver­suchen, Märkte zu finden und zu entwickeln, in denen es bisher wenig oder noch gar keinen Wettbewerb gibt[6].


[1] Vgl. http://www.insead.edu/alumni/newsletter/February2005/Interview.pdf, Stand 01.10.2011.

[2] Vgl. Kim, W. Ch. / Mauborgne, R. (2004), S. 2.

[3] Vgl. Kim, W. Ch. / Mauborgne, R. (2005), S. 6; Srinivasan, S. K. (2006), S. 240 ff.

[4] Vgl. http://blog.hubspot.com/blog/tabid/6307/bid/54/Blue-Ocean-Strategy-A-Small-Business-Case-Study.aspx, Stand 01.10.2011.

[5] Vgl. Kim, W. Ch. / Mauborgne, R. (2005), S. 4.

[6] Vgl. http://www.articlesbase.com/strategic-planning-articles/why-is-blue-ocean-strategy-imperative-to-overcome-the-financial-crisis-1862127.html, Stand 01.10.2011.

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