Das Bild zeigt eine aufgeschnittene Avocado angerichtet mit einer roten und einer grünen Tomate, sowie grünem Spargel und Knoblauchzehen.

Avocado – Superfood oder Umweltsünde?

Allgemein

Avocado: Kurz erklärt

Das Wort „Avocado“ geht auf das Nahuatl-Wort ahuacatl zurück, das bedeutet auch „Hoden“.

Die Avocado wächst auf einem Avocadobaum. Sie gehört somit zu der Familie der Lorbeergewächse. Der Baum kann je nach Untergrund verschiedene Höhen erreichen. Diese Höhen reichen von einem kleinem Busch bis hin zu einem hohen Baum.

Die runde oder oval Form der Frucht erinnert meist an eine Birne. Das Gewicht einer Avocado liegt bei uns in Deutschland zwischen 100 und 400 Gramm. Je nach Sorte hat die Avocado eine dünne, glatte, dicke oder raue Schale. Ihr Farbspektrum reicht von hellgrün bis schwarz. Das Fruchtfleisch der Avocado ist in reifem Zustand gelb bis grün. Sie schmeckt nussig und hat eine butterähnliche Konsistenz. Der Samenkern befindet sich in der Mitte der Frucht. Er hat ungefähr die Form eines Golfballs.

Avocado, eine Super-Fruit?

Kalorienarm ist sie nicht. Die Fette der Avocado sind aber super wertvoll und gesund! Kein Cholesterin, dafür ungesättigte Fettsäuren als Booster für Herz und Gefäße. Außerdem bleibt der Blutzuckerspiegel durch die vielen Ballaststoffe stabil. Man fühlt sich lange gesättigt. Vitamin B unterstützt Gehirn und Nerven. Die Vitamine A und E machen eine schöne Haut. Außerdem enthält die Avocado wertvolle Mineralstoffe wie Kalium. Was will man mehr?

Avocado, eine Bedrohung für Umwelt und Mensch?

Rodung von Wäldern

Leider befeuert der Hype um die Avocado die Nachfrage stark. Das führt zu illegalen Abholzungen im weltgrößten Anbauland Mexiko. Pro Jahr werden 1.500-4.000 Hektar Wald gerodet um den Anbau von Avocados zu ermöglichen.

Problem Wasser

Ein Kilo Avocados braucht zum Wachstum 1.000 Liter Wasser, das ist enorm. Zusätzlich werden große Mengen an Pflanzenschutzmitteln benötigt. Dies schützt die empfindliche Pflanze vor Schädlingen. Der Einfluss auf das Trinkwasser der Bevölkerung ist groß. „Der hohe Wasserbedarf und der verstärkte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln könnten negative Folgen für die Bevölkerung haben“, warnt auch die Umweltorganisation Greenpeace.

Illegaler Anbau

Das lukrative Geschäft mit den Avocados sorgt leider auch für viele illegale Geschäfte rund um den Anbau der Superfrucht. Mexikanische Drogenkartelle haben das Milliardengeschäft mit dem grünen Gold für sich entdeckt.

Soziales Gefüge in Gefahr

Ca. 80 Prozent der Wälder in Mexico sind in der Hand von Dorfgemeinschaften, die ihr Land gemeinsam verwalten. Die Bewirtschaftung übernehmen aber immer mehr mächtige Agrarunternehmer. Dadurch ändert sich das soziale Gefüge und es entsteht ein großes Ungleichgewicht.

Weite Transportwege

Da die Avocado in warmen Gefilden zuhause ist, bevorzugt sie südliche Länder wie Brasilien, Chile, Südafrika oder Mexiko. Die Transportwege sind weit. Viele Kilometer müssen mit Schiff oder Lkw zurückgelegt werden.

Fazit

Verzehr auf ein gesundes und ökologisch sinnvolles Maß beschränken. Avocado als Luxusgut betrachten! Und nicht vergessen: GENIEßEN!

Hier findest du Kauf-Alternativen zum Supermarkt

www.jurassicfruit.com

www.fetasoller.com

http://www.crowdfarming.com

Gewusst wie: Tipps zur richtigen Verarbeitung

 

 

Rezept: Avocado-Schoko-Creme/Mousse

(https://www.chefkoch.de/rezepte/3187691474440852/Avocado-Schoko-Creme-Mousse.html)

Zutaten für 4 Personen:

Für den Boden:

40 g Kokosraspel

20 g Süßungsmittel wie Ahornsirup

10 g Kakaopulver

Für die Creme:

250 g Avocado (Fruchtfleisch), ca. 2 Stück

250 g Bananen, ca. 2 mittlere Bananen

40 g Süßungsmittel, wie Reissirup

30 g Kokosöl, zerlassen

20 g Kakaopulver

Alle Zutaten für den Boden miteinander vermengen und 2/3 davon auf den Boden der Dessertgläser verteilen. Die Masse etwas andrücken. 1/3 der Krümel für das Topping zur Seite stellen.

Für die Creme alle Zutaten, außer das Kakaopulver, in den Mixer geben und zu einer glatten Creme pürieren. Die Hälfte der Creme auf die Dessertgläser verteilen. Das Kakaopulver zur restlichen Creme geben und pürieren. Die Schokoladencreme auf die Gläser verteilen. Mit den restlichen Krümeln bestreuen und die Dessertgläser für eine Stunde kühl stellen.

Hinweise: Ich liebe bei diesem Dessert die grüne Farbe, weshalb ich nur zu einer Hälfte der Creme etwas Kakaopulver gebe. Wer mag, kann aber auch etwas mehr Kakaopulver nehmen und dieses unter die ganze Creme mischen. Durch das zerlassene Kokosöl und das Kühlstellen zieht die Creme an und wird fest. Das Dessert kann aber auch ohne Kokosöl sofort nach dem Zubereiten gegessen werden und ist dann von der Konsistenz wie ein Pudding.

Weitere leckere Rezepte:

https://www.chefkoch.de/rezepte/3383481503401885/Buddha-Bowl-mit-Lachs-und-Avocado.html

https://www.chefkoch.de/rezepte/2455511386627445/Quinoa-Powersalat-mit-Tomaten-und-Avocado.html