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Geheimwaffe des Online-Marketings: Affiliate Marketing

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(Quelle: http://7roi.com/wp-content/uploads/2015/10/affiliate-marketing.jpg)

Search Engine Optimization, Content Management, Affiliate Marketing … Bei all diesen englischen Begriffen des Online Marketings ist es nicht gerade leicht den Überblick zu behalten. Und doch ist das gerade in der Zeit des digitalen Medienwandels besonders wichtig: Den Usern stehen immer mehr Informationen von einer wachsenden Anzahl an Webseiten zur Verfügung. Im Jahr 2015 waren rund 863 Millionen Websites im Netz – Tendenz steigend. Das stellt Sie vor die Herausforderung, Ihre Informationen so zu platzieren, dass der Leser genau dann darauf stößt, wenn er danach sucht. Mit Ihrer Werbung wollen Sie Ihrem Kunden helfen, sein Problem zu lösen. Was bietet sich dabei besser an als die Informationen auf Websites zu platzieren, die dieselbe Zielgruppe ansprechen? Und dabei zahlen Sie nur bei Erfolg! Das Stichwort lautet: Affiliate Marketing.

Was ist Affiliate Marketing?

Der Begriff Affiliate Marketing wird dem Bereich Online-Marketing zugeordnet. Darunter versteht man eine Partnerschaft zwischen einem Werbetreibenden und einem Websitebetreiber. Oftmals wird diese Art der Werbung von Online-Shops genutzt. Der Werbetreibende (=Käufer) nutzt die Website, um Werbung und Informationen in Form von Bannern oder Verlinkungen zu platzieren. Partnerschaften dieser Art können entstehen, wenn der Käufer die Reichweite steigern möchte und dies mit seinen eigenen Websites nicht oder nur erschwert möglich ist. Deshalb möchte der Käufer seine Inhalte auf „fremden“ Websites platzieren. Im Gegenzug erhält der Websitebetreiber eine Provision, sofern eine Verlinkung von seiner Website zu einer Aktion (Klick, Kauf, Einblendung..) führen konnte. Diese Provision kann anhand von unterschiedlichen Kriterien bemessen werden:

  • Werbezeitraum: Gibt es besondere Messen, Aktionen oder Feste, die das Kaufverhalten beeinflussen? (Unter Umständen sind Werbeplätze um Feste wie Weihnachten begehrt)
  • Werbeeinblendungen (pro Tausend): Die Provision errechnet sich durch die Anzahl der Bannereinblendungen auf der Website
  • Anzahl der Klicks auf den Banner
  • Gewonnene Kontakte: Bei Gewinnspielen werden Teilnehmer oft aufgefordert, ihre Kontaktdaten (E-Mail, Telefonnummer usw.) zu hinterlegen. Die Provision errechnet sich hier durch die gewonnene Anzahl von Kontaktdaten.
  • Kaufabschlüsse: Die Provision basiert auf die Anzahl der eingegangenen Bestellungen im Online-Shop.

Die beiden größten und bekanntesten Netzwerke im deutschen Affiliate Marketing sind die Anbieter zanox und affilinet. Hier finden Sie eine Übersicht der sechs größten Affiliate-Marketing-Anbieter.

Was gehört alles dazu?

Im Affiliate Marketing kann in drei unterschiedliche Modelle unterschieden werden:
1. Cost-per-Click (CPC): Auch als Pay-per-Click bekannt. Dabei wird die Provision durch den Klick auf das Werbemittel gezahlt. Die User werden dadurch auf die Website des werbetreibenden Unternehmens weitergeleitet. Somit kann der Advertiser sicher gehen, dass er nur zahlen muss, wenn seine Anzeige auch wirklich angeklickt wird.
2. Cost-per-Lead (CPL): Bei dieser Methode zahlt der Werbetreibende wie beim Cost-per-Click keine Pauschale. Gezahlt wird nur im Fall, dass der User aktiv auf den Werbebanner klickt. Der Unterschied zum CPC besteht darin, dass der User bei dieser Methode seine Kontaktdaten in ein Formular der werbetreibenden Webseite einträgt. Dies geschieht z.B. in Form von Newsletter Abonnements.
3. Cost-per-Order (CPO): Bei dieser Werbemethode zahlt der Advertiser ebenfalls keine Pauschale an den Affiliate. Die Bezahlungen fallen nur dann an, wenn ein User auf der Seite des Advertisers ein Produkt bestellt. Der Vorteil dieser Methode ist, dass der Werbetreibende nur dann zahlen muss, wenn ein Kauf abgeschlossen wird.

Was bringt’s?

Affiliate Marketing, als Teil des Online-Marketings, birgt viele Vorteile in sich. Zum einen ermöglicht Affiliate Marketing eine große Auswahl an Partnerprogrammen. Das bedeutet, dass heutzutage eine Vielzahl von Anbietern die Relevanz dieser Art des Online-Marketings anerkannt hat und daran interessiert ist. Anbieter aus verschiedensten Bereichen sind an der Zusammenarbeit mit Affiliates interessiert. Weiterhin stellt der direkte Zusammenhang zwischen Investment und erwirtschafteten Einnahmen einen Vorteil dar. Zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten im Rahmen des Affiliate Marketing bestätigen das altbewährte Sprichwort: „Ohne Fleiß kein Preis!“. Zudem lassen sich entsprechende Links bzw. Banner technisch leicht integrieren, was dessen Erfolg positiv erfolgreich beeinflusst.

Ein weiterer Vorteil besteht in der zielgruppengerechten Ansprache. Durch die richtige Auswahl der beworbenen Produkte wird eine zielgenauere Ansprache gewährleistet. Allerdings stellt das Folgende einen der wichtigsten Vorteile dar: Es entstehen keine Kosten im Vorfeld. Dies gilt sowohl für den Affiliate (Websitebetreiber) als auch den Merchant. So muss ein Publisher zum Beispiel kein Shop-System aufbauen oder ein Advertiser nur dann Provisionen bezahlen, wenn tatsächlich Umsatz generiert wurde. Leider stehen den vielen Vorteilen des Affiliate Marketings auch Nachteile gegenüber.

Was spricht dagegen?

Einer der wichtigsten Nachteile lässt sich klar benennen: Die Suchmaschinen-Ergebnisse leiden.
Suchmaschinenoptimierung hat in der heutigen Zeit, dominiert durch die Suchmaschine Google, einen hohen Stellenwert inne. Es besteht ein regelrechter Kampf zwischen Anbietern, die eignenen Websites möglichst weit vorne in den Suchergebnissen zu platzieren.
Ein weiteres Problemfeld stellt der Umgang mit Cookies dar. Unter anderem kommt es vor, dass ein Kunde mehrere Cookies von verschiedenen Anbietern speichert.