Social Collaboration – the elefant in the room oder Potenzial?

Social Collaboration

Social Collaboration oder auch Enterprise 2.0 genannt wird immer häufiger für die interne Kommunikation großer Unternehmen genutzt. So schlägt das Konzept von Facebook nicht nur Wurzeln in der alltäglichen Kommunikation zwischen Freunden, Familien und Bekannten, sondern ebnet seinen Weg auch in die Büros namenhafter Unternehmen.

Unternehmen wie Microsoft und Vodafone haben Yammer, eine Social Enterprise Plattform, bereits technisch umgesetzt und eingeführt aber hält Social Collaboration auch was es verspricht?

Möglichkeiten durch Social Collaboration

Yammer soll helfen die interne Kommunikation auf eine neue Ebene zu heben und Kollegen stärker miteinander zu verknüpfen. Sie soll dazu dienen Dokumente zu sharen, Meinungen auszutauschen und Projekte voranzutreiben. Sprich ermöglichen das alle jederzeit und überall das gesamte Firmenwissen abrufen können.

Wie groß ist das Potenzial wirklich?

Melina, duale Studentin bei Vodafone Deutschland, spricht allerdings bei der Umsetzung von multiplen Schwierigkeiten. “Technisch ist die Plattform implementiert, allerdings bleibt die Begeisterung für diese Kommunikationslösung aus. Diese Social Plattform kann nur einen Nutzen bieten, wenn sie mit Leben gefüllt wird.”

Auch eine Studie von Gartner-Analysten zeigt, dass der Großteil der Unternehmen Ihre Ziele mit den ergementen Social Media Plattform in nächster Zeit nicht erreichen werden.

Mehr Konzept hinter Social Enterprise Lösung

Die Menschen im Unternehmen müssen bei der Einführung von Social Plattformen einbezogen werden und stärker in den Fokus rücken. Diese Social Enterprise Lösung muss auch den Mitarbeitern einen Mehrwert bieten, um langfristig erfolgreich zu sein. Ein weiterer Erfolgsfaktor der Social Media Plattformen sind bedienerfreundliche Oberflächen. Es muss den Mitarbeitern leicht gemacht werden, die Plattform zu nutzen und sich auszutauschen. Umso eindeutiger, attraktiver und einfacher zu verstehen die SocialMedia Welten sind, desto größer ist die Chance bei den Mitarbeitern mit dieser Initiative Erfolg zu haben. Aber man muss sich in Geduld üben und Projekt Social Collaboration Zeit geben, um sich zu entwickeln und sich im Unternehmen und in den Köpfen der Mitarbeiter zu etablieren und zu wachsen.

Solange die Unternehmen also nur die Technik in der Pflicht sehen und Ihre Energien nicht auch Richtung Konzepte und Kommunikation richten, bleibt Social Collaboration wohl erst einmal nur the elephant in the room.